Viele Menschen stolpern im Englischen über dieselbe Frage:
Heißt es a US company oder an US company?
Die kurze, klare Antwort lautet: Richtig ist immer „a US“.
Warum das so ist – und warum Formen wie „an US“ oder die Suchanfrage „an a us“ entstehen – erklärt dieser Artikel Schritt für Schritt.
Warum diese Verwirrung überhaupt entsteht
Im Englischen lernen viele früh die Faustregel:
Vor Vokalen steht „an“, vor Konsonanten „a“.
Da US mit dem Buchstaben U beginnt, liegt der Gedanke nahe, automatisch „an“ zu verwenden. Genau hier steckt der Fehler. Denn im Englischen zählt nicht der Buchstabe, sondern der Laut.
Die entscheidende Regel: Der Klang entscheidet
Die unbestimmten Artikel „a“ und „an“ richten sich immer nach der Aussprache des folgenden Wortes:
- a → vor einem Konsonantenlaut
- an → vor einem Vokallaut
Das gilt ausnahmslos – auch bei Abkürzungen, Akronymen und Eigennamen.
Warum es korrekt „a US“ heißt
Die Abkürzung US (United States) wird ausgesprochen als:
you-es
Der erste Laut ist also ein „y“-Laut, ähnlich wie in yes oder you.
Dieser Laut ist ein Konsonant – und genau deshalb steht davor „a“.
Richtig:
- a US company
- a US citizen
- a US president
- a US-based organization
Falsch:
- an US company
- an US citizen
Vergleich: Wörter mit „U“ am Anfang
Gerade Wörter mit U führen häufig zu Fehlern. Der Unterschied liegt immer im Klang.
„U“ klingt wie „you“ → a
- a user
- a university
- a unique idea
- a usual mistake
„U“ klingt wie „uh“ → an
- an umbrella
- an unusual situation
- an unknown reason
- an uncle
US gehört eindeutig zur ersten Gruppe.
Dasselbe Prinzip bei Abkürzungen
Auch bei anderen Abkürzungen gilt exakt dieselbe Regel:
| Ausdruck | Aussprache | Richtig |
|---|---|---|
| US | you-es | a US company |
| UK | you-kay | a UK citizen |
| EU | you | a EU regulation |
| FBI | eff-bee-eye | an FBI agent |
| MBA | em-bee-ey | an MBA student |
Sobald ein Akronym mit einem Vokallaut beginnt, wird „an“ verwendet – sonst „a“.
Häufige Fragen aus der Praxis
Heißt es „a US company“ oder „an US company“?
→ a US company ist korrekt.
Gilt das im britischen und amerikanischen Englisch?
→ Ja. In beiden Varianten ist „a US“ Standard.
Gibt es Ausnahmen?
→ Nein. Die Regel ist eindeutig und einheitlich.
Ein einfacher Merksatz
Im Englischen zählt der Klang, nicht der Buchstabe.
Oder noch kürzer:
US beginnt wie „you“ – deshalb „a US“.
Fazit
Formen wie „an US“ oder Suchanfragen wie „an a us“ entstehen aus einem verständlichen, aber falschen Grammatikverständnis. Wer sich jedoch an der Aussprache orientiert, liegt immer richtig.
Die korrekte und etablierte Form lautet ohne Ausnahme:
a US …

