Am Donnerstag, 12. März, führt Rheinland-Pfalz einen landesweiten Warntag durch. Dabei werden Sirenen, Warnapps und weitere Informationssysteme erprobt, um ihre technische Funktionsfähigkeit zu überprüfen und die Bevölkerung für Warnsignale zu sensibilisieren.
Ablauf und Ziel
Ziel der Übung ist es, sicherzustellen, dass Warnmeldungen im Ernstfall schnell und zuverlässig ankommen. Erprobt werden unter anderem Sirenenanlagen sowie die Übermittlung von Warnhinweisen auf Smartphones. Bei einem tatsächlichen Notfall können solche Systeme wichtige Hinweise zu Gefahrenlagen wie Bränden, Unwettern oder sonstigen außergewöhnlichen Ereignissen geben.
Wenn am Warntag Sirenen ertönen oder Warnmeldungen auf dem Smartphone eingehen, handelt es sich ausschließlich um Tests. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr und es besteht kein Handlungsbedarf.
Was die Bevölkerung beachten sollte
Die Verwaltung bittet darum, Nachbarn und Angehörige über den Test zu informieren. Sirenentöne können für Menschen mit Kriegserfahrungen oder anderen traumatischen Erlebnissen belastend sein. Es wird empfohlen, betroffene Personen vorab zu informieren, damit sie sich gegebenenfalls darauf einstellen können.
Auch Tiere reagieren häufig empfindlich auf laute Sirenen. Haustierhalterinnen und Haustierhalter sollten ihre Tiere während des Tests im Blick behalten, damit diese nicht unnötig gestresst werden.
Informationen zu Warnapps und Systemen
Zusätzliche Hinweise zu Warnapps und zu den technischen Systemen sind online verfügbar. Als Beispiele werden die Apps NINA und KATWARN genannt, die Warnmeldungen direkt auf das Smartphone senden können. Der Warntag dient zudem dazu, die Abläufe im Ernstfall zu verbessern und die Nutzerinnen und Nutzer mit den vorhandenen Angeboten vertraut zu machen.
Quelle anzeigen

