In den Abendstunden und nachts sind derzeit Wildschweine auf dem Hauptfriedhof unterwegs und haben vor allem im westlichen Bereich des Geländes erhebliche Bodenaufwühlungen verursacht. Betroffen sind nach Angaben der Stadt insbesondere Feld 15 in Richtung Hang sowie der Alliiertenfriedhof.
Betroffene Bereiche und Art der Schäden
Die Tiere wurden vor allem am westlichen Ende des Friedhofs beobachtet. Dort haben sie den Boden systematisch nach Nahrung durchwühlt und Grabflächen deutlich beschädigt. Die Störung ist nach Angaben der zuständigen städtischen Stelle lokalisiert und tritt überwiegend in Dämmerung und Nacht auf.
Maßnahmen der Stadt und Sicherheitshinweise
Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Wildschweine durch das Tor am Hammpfad auf das eigentlich umzäunte Areal gelangen. Der Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen sucht derzeit nach Schwachstellen oder Löchern im Zaun, um diese zu verschließen.
Friedhofsbesucher werden gebeten, sämtliche Tore nach dem Betreten oder Verlassen des Friedhofs stets geschlossen zu halten. Entsprechende Hinweisschilder wurden bereits an den betroffenen Eingängen angebracht. Weitere Schritte, zum Beispiel zusätzliche Sicherungsmaßnahmen, werden geprüft.
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