Freitag, 31.07.2026

Moselbad in Koblenz nutzt Solarstrom künftig mit großen Batteriespeichern

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Am 30. Juli 2026 haben Stadtvertreter und Betreiber die Inbetriebnahme zweier Hochleistungsspeicher am Moselbad in Koblenz vorgestellt. Die Anlage kombiniert eine Photovoltaikfläche auf der Parkplatzüberdachung mit Batteriespeichern, um den vor Ort erzeugten Solarstrom bedarfsgerecht für den Badebetrieb zu nutzen. Das Projekt wurde mit rund einer Million Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation KIPKI des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

Technik und Leistungsdaten

Die PV-Module bedecken eine Fläche von etwa 1.790 Quadratmetern und liefern nach Angaben der Betreiber einen Jahresertrag von rund 370.000 Kilowattstunden. Ergänzt werden sie durch zwei TESVOLT FORTON Hochleistungsspeicher mit einer Spitzenleistung von 92 Kilowatt und einer nutzbaren Kapazität von 184 Kilowattstunden. Herstellerangaben zufolge sind die Batterien für bis zu 15.000 Ladezyklen ausgelegt.

Durch die Speicher können Überschüsse der Solarerzeugung vorrätig gehalten und bei Bedarf abgerufen werden. Genannt werden Einsatzbereiche wie Beheizung, Beleuchtung, IT, hausinterne Geräte und das Aufladen von Fahrzeugen an sechs neuen E-Parkplätzen.

Ökobilanz und Wirtschaftlichkeit

Die Betreiber rechnen mit einer Einsparung von rund 173 Tonnen CO2 pro Jahr. Nach Darstellung der beteiligten Unternehmen erhöht die Kombination aus Photovoltaik und speichertechnischer Speicherung die Eigenverbrauchsquote und verringert die Abhängigkeit von Netzstrompreisen, was die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessern soll.

Die Parkplatzüberdachung und die PV-Module waren bereits zu Beginn des Jahres 2026 fertiggestellt worden. Die Speicher wurden im April 2026 angeliefert und in das lokale Energiesystem integriert. Seitdem werde die erzeugte Solarleistung vollständig für den Betrieb des Moselbads und seiner Außenanlagen verwendet, heißt es.

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