Rhein in Flammen kehrt vom 7. bis 9. August nach Koblenz zurück. Den Abschluss des dreitägigen Festivals bildet am Samstagabend eine rund zwölf Minuten lange Drohnenshow, die direkt in ein anschließend geplantes Höhenfeuerwerk über der Festung Ehrenbreitstein übergeht.
Entscheidung nach intensiver Prüfung
Wegen der derzeit trockenen Wetterlage hatten die beteiligten Behörden in den vergangenen Tagen ausführlich beraten, ob das Feuerwerk stattfinden kann. Bei der abschließenden Besprechung am Dienstagvormittag fiel die Entscheidung, dass aus fachlicher und sicherheitsrelevanter Sicht das Feuerwerk am Samstag durchgeführt werden kann. Bei der Bewertung stützten sich die Sicherheitsbehörden in Koblenz auf jahrzehntelange Erfahrungen mit der Veranstaltung.
Oberbürgermeister David Langner verwies darauf, dass das Höhenfeuerwerk in Kombination mit der Drohnenshow in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltet wird und für viele der mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher zu Rhein in Flammen dazugehöre. Zugleich betonte er, die Sicherheit für alle Beteiligten habe höchste Priorität und werde als gewährleistet angesehen.
Sicherheitsmaßnahmen und Einsatzkräfte
Für den Einsatz beim Feuerwerk hat die Feuerwehr Koblenz Vorbereitungen getroffen und steht am Samstagabend an der Festung Ehrenbreitstein bereit. Im Falle von Glutnestern sollen diese umgehend abgelöscht werden. Die zuständige Bürgermeisterin für Brand und Katastrophenschutz, Dr. Dagmar Kranz, erklärte, dass das dafür notwendige Löschwasser nicht aus dem Rhein entnommen werde.
Stattdessen kann im Einsatzfall auf die Löschwasserzisterne der Festung Ehrenbreitstein zurückgegriffen werden. Nach Angaben der Stadt ist diese Zisterne derzeit gefüllt.
Gelände und Brandrisiko
Für die Risikobewertung spielten auch die örtlichen Gegebenheiten eine Rolle. Im Unterschied zu jüngsten Fällen, bei denen Feuerwerke abgesagt wurden, befindet sich das Festungsgelände nicht in einem Waldgebiet, was die Brandgefahr verringert. Zudem sei in den vergangenen Jahren im Hang unterhalb der Festung verstärkt gegen Verbuschung vorgegangen worden, wodurch das Risiko weiter gesenkt worden sei.
Die Veranstalter und Behörden bereiten sich damit nach eigener Einschätzung auf den geplanten Ablauf am Samstag vor. Details zum weiteren Programm sind von den zuständigen Stellen veröffentlicht worden.
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