Freitag, 03.07.2026

Dagmar Kranz übernimmt in Koblenz Verantwortung für Sicherheit, Soziales und Ordnung

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Im Juli hat Dr. Dagmar Kranz das Amt der Bürgermeisterin in Koblenz angetreten. Nach mehr als siebeneinhalb Jahren Amtszeit von Ulrike Mohrs tritt damit eine neue Leitungsperson an, die im Rathaus von Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und dem Oberbürgermeister offiziell empfangen wurde.

Wechsel an der Spitze und beruflicher Hintergrund

Die 53 Jahre alte Kranz wechselt aus dem rheinland-pfälzischen Justizministerium nach Koblenz. Dort war sie stellvertretende Leiterin der Abteilung für Öffentliches Recht und Zivilrecht sowie Verfassungs, Europa und internationales Recht. In den Wochen seit ihrer Wahl hatte sie bereits mehrere Termine mit der bisherigen Amtsinhaberin begleitet und erste Kontakte innerhalb der Stadtverwaltung geknüpft.

Oberbürgermeister David Langner hob hervor, Kranz interessiere sich für die Anliegen der Menschen und höre zu. Er sagte, sie könne die großen Fußstapfen ihrer Vorgängerin mit dem nötigen Selbstbewusstsein füllen und zugleich eigene Akzente setzen. Er wünschte ihr für den Start Kraft und Energie.

Aufgabenbereich und Verwaltungsverantwortung

Für die kommenden acht Jahre verantwortet Kranz im Koblenzer Rathaus den Fachbereich II. Zu diesem Bereich gehören Sicherheit, Ordnung und Katastrophenschutz sowie Soziales, Jugend, Sport und Entsorgung. Damit umfasst ihr Ressort Bereiche mit unmittelbarer Wirkung auf das tägliche Leben der Einwohnerinnen und Einwohner.

Arbeitsweise und Prioritäten

Kranz beschrieb ihr erstes halbes Jahr seit der Kandidatur als sehr ereignisreich und geprägt von vielen Begegnungen. Sie betonte, sie habe vielen Menschen zugehört und daraus neue Impulse gewonnen. In ihrer Amtsführung kündigte sie Kontinuität an, zugleich verwies sie auf die Bedeutung der Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Aus ihrer Tätigkeit als Richterin nehme sie die Fähigkeit mit, schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen. Solche Entscheidungen würden nicht immer jedem gefallen, so Kranz, entscheidend sei aber, dass die Mehrheit gut mit ihnen leben könne und sie dem Gemeinwohl der Stadt dienen.

Zum Auftakt ihres Amtsantritts zeigte sie sich erfreut über den Empfang im Rathaus und äußerte die Absicht, viele Projekte anzupacken, um zum Wohlergehen der Koblenzerinnen und Koblenzer beizutragen.

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