In den Stadtteilen Güls und Moselweiß sind zwei multifunktionale Fitnessbänke aufgestellt worden, die kostenlos genutzt werden können. Die Anschaffung erfolgte durch den Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen im Rahmen städtischer Förderprojekte. Mit dem Angebot sollen Bewegungsanreize im Alltag geschaffen werden, ohne dass dafür Mitgliedsbeiträge oder Anmeldegebühren anfallen.
Standorte und städtebauliche Maßnahmen
Eine Bank steht auf dem neu gestalteten Vorplatz der Kirche St. Elisabeth in der Moselweißer Straße. Die zweite Bank wurde als Bestandteil der Neugestaltung des Gülser Marktplatzes installiert. Die Arbeiten am Marktplatz sind Teil der ersten drei Bauabschnitte des Modellvorhabens Stadtdörfer. Für diese Abschnitte wurde ein Gesamtvolumen von rund 300 000 Euro veranschlagt. Das Land Rheinland Pfalz hat die Maßnahme mit 93 250 Euro gefördert.
Im Zuge der Aufwertung des Marktplatzes wurden zusätzliche Fahrradstellplätze geschaffen, neue Grünflächen und Sitzgelegenheiten angelegt sowie ergänzende Beleuchtung installiert, um die Aufenthaltsqualität und die Sicherheit zu erhöhen. Herausnehmbare Basketballkörbe erlauben eine flexible Nutzung des Platzes, ohne die Durchführung von Markt oder Kirmes zu behindern. Eine neue Rampe sorgt für einen barrierefreien Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus.
Angebot und Nutzung der Fitnessbänke
Die aufgestellten Bänke kombinieren Sitzgelegenheiten mit Geräten für Übungen im Freien. Sie sind so konzipiert, dass sie sowohl zum Ausruhen als auch für gezielte Übungen zur Förderung von Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht genutzt werden können. Das Angebot richtet sich an Menschen aller Altersgruppen und an unterschiedliche Fitnesslevels.
An jeder Bank ist ein QR Code angebracht, über den Nutzerinnen und Nutzer eine App kostenlos herunterladen können. Die App liefert Anregungen für etwa 250 verschiedene Übungen, die direkt vor Ort durchgeführt werden können.
Öffentlicher Raum und Gesundheitsförderung
Die beiden Standorte sollen als Beispiele dienen, wie öffentliche Räume aufgewertet und zugleich die Gesundheitsförderung sowie die Lebensqualität in den Stadtteilen gestärkt werden können. Die Kombination aus Ausstattung, Barrierefreiheit und niedrigschwelligem Bewegungsangebot ist Teil der städtischen Strategie, Bewegung einfacher in den Alltag zu integrieren.
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