Mittwoch, 29.07.2026

Montabaur baut Ferienbetreuung aus und sucht zusätzliches Personal

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Die Verbandsgemeinde Montabaur hat in den Sommerferien ein mehrwöchiges Betreuungsangebot für Grundschulkinder durchgeführt. Das Programm umfasste Bastelaktionen, Ausflüge, Bewegungsangebote im Freien und gemeinsames Spielen. Verantwortliche passten die Tagesabläufe regelmäßig an die Wetterlage an, um den Kindern abwechslungsreiche Ferientage zu ermöglichen.

Organisation und Alltag in den Gruppen

Die Betreuung fand zunächst zwei Wochen in Neuhäusel statt und wurde anschließend drei Wochen in Montabaur fortgesetzt. Betreuerinnen und Betreuer sorgten nach Angaben der Verbandsgemeinde dafür, dass die Kinder sich in einer sicheren und freundlichen Umgebung aufhielten. Bei einem Vor-Ort-Besuch verschaffte sich der Erste Beigeordnete Tobias Panne einen Eindruck vom Ablauf. Er lobte die Bedeutung des Angebots für Familien und hob das Engagement des Betreuungsteams hervor.

Exkursionen und Kooperationen

Für die Wochenprogramme kooperierte die Verbandsgemeinde mit mehreren örtlichen Partnern. Die Freiwillige Feuerwehr Montabaur, die Polizeiinspektion Montabaur und das Team des Mons-Tabor-Bads ermöglichten den Kindern Einblicke hinter die Kulissen ihrer Arbeit. Weitere Aktivitäten fanden im Ort statt, darunter gemeinsames Eisessen, Besuche von Quendelberg und Sporkenburg sowie eine sogenannte Kartoffel-Rallye durch örtliche Geschäfte. Nach Einschätzung der Organisatoren trugen diese Begegnungen dazu bei, dass sich die Kinder willkommen fühlten und die Ferien mit persönlichen Erfahrungen verbanden.

Ausblick: Gesetzesänderung und Personalbedarf

Mit Blick auf das Inkrafttreten des Ganztagsförderungsgesetzes zum 1. August 2026 plant die Verbandsgemeinde einen Ausbau des Betreuungsangebots. Die Ferienbetreuung soll in diesem Jahr auch während beider Herbstferienwochen angeboten werden. Vor dem Hintergrund eines steigenden Bedarfs an Ferien- und Ganztagsbetreuung sucht die Kommune weitere Betreuerinnen und Betreuer. Die Verwaltung weist darauf hin, dass das Gesetz langfristige Perspektiven für Personen eröffnet, die beruflich mit Kindern arbeiten möchten.

Interessierte können sich bei der Verbandsgemeinde über mögliche Einsatzfelder informieren. Die Kommune nennt die Suche nach Personal als einen zentralen Baustein, um das Angebot künftig verlässlich zu erweitern.

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