Der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Stadtplanung in Lahnstein hat am 10. Juni 2026 in der Stadthalle mehrere Bau und Sanierungsaufträge beschlossen und Projekte zur Vorbereitung auf die Bundesgartenschau 2029 beraten. Anlass der Sitzung waren unter anderem Vergaben für Abbruch und Straßenbeleuchtung, Untersuchungen im Stadtgebiet sowie Maßnahmen an kommunalen Gebäuden.
Renaturierung im Ernst Wagner Park
Zwei Mitarbeiter der Gesellschaft Stadt Land plus GmbH stellten dem Ausschuss die geplante Renaturierung des Weihers im Ernst Wagner Park vor. Die Maßnahme soll nach Angaben der Präsentierenden bis zum Beginn der Bundesgartenschau 2029 abgeschlossen sein.
Straßenbau, Brückenabriss und Beleuchtung
Der Abriss der Fußgängerbrücke zwischen der Braubacher Straße und der Max Schwarz Straße wurde vergeben. Für den Ausbau der Emser Straße, der Emser Landstraße und der angrenzenden Seitengassen erhielt die Erneuerung der Straßenbeleuchtung den Zuschlag. Weiterhin wurde die Kampfmittelsondierung für die Hochstraße, die Kirchstraße und elf dort gelegene Seitengassen vergeben.
Die Ausschreibung eines Beweissicherungsverfahrens für denselben Bereich wurde aufgehoben. Begründet wurde dies damit, dass die eingegangenen Angebote deutlich über den geschätzten Kosten lagen.
Gebäude und technische Anlagen
Die Erneuerung der Kesselanlage im Nassau Sporkenburger Hof wurde dem günstigsten Bieter übertragen. Im Rathaus Kirchstraße beschloss der Ausschuss den Austausch der Fenster sowie den teilweisen Einbau eines Sonnenschutzes. Die hierfür vorliegenden Angebote berücksichtigten auch die notwendigen Gerüstarbeiten und wurden in der Sitzung vergeben.
Planung, Widmung und Ausnahmen vom Bebauungsplan
Für das Baugebiet Alte Markthalle empfahl der Ausschuss dem Stadtrat, die öffentliche Widmung der Straßen und Wege zu beschließen, sobald die Flächen an die Stadt übergehen. In der Siedlung St. Martin wurde eine Befreiung von Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 41 erteilt. Einem Antrag auf Abweichung im Rahmen des sogenannten Bauturbos für eine Bauvoranfrage in Niederlahnstein stimmte das Gremium nach eingehender Debatte nicht zu.
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