Die Freiwillige Feuerwehr Görgeshausen hat eine Bambini Feuerwehr gegründet. 20 Kinder im Alter von etwa sechs bis neun Jahren wurden offiziell in die neue Gruppe aufgenommen. Wehrführer Daniel Herborn begrüßte die Mädchen und Jungen und bezeichnete die Gründung als einen Schritt zur Sicherung des Feuerwehrnachwuchses.
Gründung und Beteiligte
Die Bambini Feuerwehr, intern als Blaulichtbande Görgeshausen bezeichnet, war bereits im vergangenen August gestartet. Zum Gründungsfest erschienen zahlreiche Gäste aus kommunalen und feuerwehrinternen Gremien. Christian Schmidtke leitet die Bambinigruppe und zog eine positive Zwischenbilanz der ersten Monate.
Als Vertreter der Verbandsgemeinde Montabaur nahm Tobias Panne an der Feier teil. Er sagte, die Freude und Energie der Kinder seien ansteckend und er selbst wuerde am liebsten mitmachen, weil er in Sachen Feuerwehr noch dazulerne. Weitere Gratulanten kamen unter anderem vom Kreisfeuerwehrverband und vom Förderverein sowie von den Ortsgemeinden Görgeshausen und Niedererbach. Die Gastwehren aus Nentershausen und Holzheim überbrachten ebenfalls Grußworte.
Erste Aufgaben und Wettbewerbe
Die Kinder haben nach Angaben der Feuerwehr bereits erste praktische Erfahrungen gesammelt. Sie halfen bei der Absicherung der St. Martin Umzüge in Niedererbach und Görgeshausen. Bei der Feuerwehr Olympiade in Westerburg erreichte die Gruppe auf Anhieb den dritten Platz.
Die neue Gruppe ist die siebte Bambini Feuerwehr innerhalb der Verbandsgemeinde Montabaur. Im Westerwaldkreis gibt es damit nach Angaben der Veranstalter insgesamt 39 vergleichbare Angebote. Bürgermeister der Ortsgemeinden hoben die Bedeutung solcher Nachwuchsarbeit für die künftige Einsatzbereitschaft hervor.
Feierprogramm und Ausblick
Zum Auftakt der Feier führten die Kinder einen eigens einstudierten Tanz auf. Anschließend folgte ein gemütlicher Teil mit Speisen und Getränken sowie Angeboten für die Kinder. Dazu gehörten eine Hüpfburg und ein Spiel mit dem sogenannten heißen Draht.
Organisatoren und kommunale Vertreter betonten, dass die frühzeitige Einbindung von Kindern in altersgerechte Angebote ein wichtiger Baustein für die langfristige Nachwuchssicherung der Freiwilligen Feuerwehr sei.
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